Abschlag um acht – Eine Golfrunde, die alles verändert
- xero-one

- 11. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Ich bin gerade 22 und stehe früh morgens auf dem Abschlag der Bahn 1. Der Rasen glänzt noch vom Tau, die Luft ist frisch und klar, und die Sonne geht langsam über den Hügeln auf. Kein Wind, kein Geräusch außer dem Zwitschern der Vögel und dem leisen Klackern meines Drivers, als ich den Ball perfekt 280 Meter geradeaus schlage. Ich liebe diesen Moment: nur ich, der Platz, die Weite. Auf Bahn 4 treffe ich einen älteren Herrn, vielleicht Mitte 50, graue Schläfen, gepflegtes Äußeres, teure Kleidung. Er spielt allein, genau wie ich. Wir grüßen höflich, er lächelt freundlich und sagt: „Wunderschöner Tag heute.“ Ich nicke, wir reden kurz über den Platz, über die Grüns, die heute besonders schnell sind. Er heißt Thomas. Seine Stimme ist ruhig, tief, angenehm. Wir gehen ein paar Bahnen nebeneinander her, ohne Flight-Partner zu sein, einfach weil wir denselben Rhythmus haben. Es fühlt sich entspannt an, fast meditativ.
Ab Bahn 7 laufen wir bewusst zusammen weiter. Thomas erzählt von früher, wie er hier vor 30 Jahren noch alles Wald war, und ich erzähle von meinem Studium. Er lacht über meine Witze, sieht mich dabei länger an als nötig. Wenn er sich bückt, um seinen Ball aufzunehmen, bleibt mein Blick einen Sekundenbruchteil zu lange an seinen kräftigen Unterarmen hängen, an der Art, wie sich sein Polo-Shirt über den Schultern spannt. Nichts Sexuelles, aber da ist plötzlich diese kleine Wärme im Bauch, dieses „der ist aber wirklich sympathisch und attraktiv für sein Alter“. Zwischendurch berühren sich kurz unsere Hände, als wir gleichzeitig nach dem Scorekarten-Bleistift greifen. Er lächelt entschuldigend, ich lächle zurück. Die Luft knistert minimal, aber man könnte es auch Einbildung nennen.
Auf der 12, einer langen Par 5 im Wald, verliere ich meinen Ball im Rough. Thomas hilft mir suchen. Wir sind plötzlich allein zwischen den Bäumen, weit weg von den anderen Flights. Er steht ganz nah hinter mir, zeigt mit ausgestrecktem Arm: „Da drüben hab ich was Weißes blitzen sehen.“ Sein Atem streift meinen Nacken. Ich spüre die Wärme seines Körpers. Als wir den Ball finden, legt er mir kurz die Hand auf die Schulter: „Gut gemacht, Junge.“ Die Berührung dauert zwei, drei Sekunden zu lange. Mein Herz schlägt schneller. Im Clubhaus danach trinken wir zusammen ein Bier an der Bar. Er bestellt, ohne zu fragen, und zahlt. Unsere Knie berühren sich unter dem Tresen – erst zufällig, dann nicht mehr. Keiner rückt weg. Wir reden weiter, aber die Blicke werden intensiver. Er sagt leise: „Du hast echt Talent… und eine sehr angenehme Art.“ Ich werde rot, spüre, wie sich etwas in meiner Hose regt, aber es bleibt bei diesem unterschwelligen Prickeln.

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