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Alpenpowder & Saunaglut – Ein Jungs-Wochenende

Sechs lachende Jungs in dicken Winterjacken posieren vor einem vollgepackten Bulli, Snowboards auf dem Dach, Alpen im Hintergrund.


Freitagabend ging’s los: sechs 20-jährige Snowboarder, vollgepackt mit Boards, Energy-Drinks und viel zu viel Gepäck, in einem vollgestopften Bulli Richtung Alpen. Max am Steuer, Leon neben ihm mit der Playlist, Tim und Jonas hinten beim Bierkasten, Ben und ich mittendrin. Wir haben die ganze Fahrt nur dummes Zeug gelabert, alte Videos von letzten Wintertouren geguckt und uns schon auf Powder gefreut. Samstagmorgen waren wir um acht auf der Piste, Neuschnee ohne Ende, Sonne, perfekte Bedingungen. Den ganzen Tag nur Rails, Jumps, Tiefschnee-Lines und viel zu viele Stürze. Abends kamen wir total fertig, aber glücklich in die Hütte, haben Nudeln mit Pesto reingehauen und schon die Sauna angeheizt. Typisches Jungs-Wochenende, nichts weiter.



Im Sportkeller der Hütte war es wie immer eng und warm vom Ofen. Wir zogen die nassen Klamotten aus, warfen alles in die Ecke und duschten schnell kalt ab, weil die Warmwasserboiler wieder mal streikten. Jeder hatte nach dem Tag diesen leichten Muskelkater, die Haut noch rot von der Kälte und der Sonne. Man hat sich gegenseitig aufgezogen – „Leon, dein Arsch wird auch nicht kleiner vom vielen Rails grinden“ – und gelacht. In der Sauna saßen wir dann alle zusammen, Handtuch um die Hüften, Schweiß lief, Dampf stieg auf. Die Luft war dick, man kam sich richtig nah, Oberschenkel berührten sich zufällig, aber keiner hat groß reagiert. Nur dieses unterschwellige Kribbeln, wenn sechs durchtrainierte Kerle nackt oder fast nackt in 95 Grad sitzen und keiner wirklich wegsehen will. Aber es blieb bei Blicken und blöden Sprüchen.




Irgendwann in der zweiten Runde Sauna wurden die Handtücher lockerer. Leon lehnte sich zurück, das Tuch rutschte ein Stück, man sah mehr, als man sollte. Max grinste nur, zog sein eigenes Handtuch ganz weg und legte es sich nur noch lässig über den Schoß. Die Stimmung kippte langsam. Keiner sagte was, aber plötzlich war da diese Spannung, als würde die Hitze nicht nur von der Sauna kommen. Ich merkte, wie mein Puls schneller wurde, wie sich unter dem Handtuch was regte. Ben neben mir atmete tiefer, seine Hand lag auf seinem Oberschenkel, ganz nah am Stoff. Ein paar Blicke kreuzten sich – länger als normal. Leon biss sich leicht auf die Lippe, Tim und Jonas flüsterten sich was ins Ohr und lachten leise. Noch passierte nichts, aber jeder wusste: der Raum ist plötzlich viel kleiner geworden.



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